HOCHZEIT: Ein Zeichen setzen
Liebes Brautpaar,
am Anfang ist die Liebe. Die Liebe zwischen zwei Menschen.
Diese Liebe braucht regelmäßige Pflege, von den Liebenden und von der Welt, in der sie leben.
Vor Gott geben Sie sich durch die kirchliche Trauung das Versprechen, Ihre Liebe zueinander aufrecht zu erhalten und einander beizustehen.
Ihr Hochzeitstag ist daher auch ein Anlass, Ihre Freude mit anderen Menschen zu teilen: Mit Freundinnen und Freunden, mit Verwandten, mit guten Arbeitskolleginnen und -kollegen.
Darüber hinaus können Sie noch etwas tun: Spenden! Mit Ihrer Traukollekte, deren Verwendungszweck sie selbst bestimmen können, setzen Sie ein Zeichen: Dafür, dass Sie sich in Ihrer Partnerschaft nicht nur gegenseitig beistehen, sondern auch anderen Menschen, die durch Ihre Hilfe neue Lebensperspektiven bekommen!
Diese Internetseite und unser Faltblatt geben Ihnen dazu eine Orientierung. Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft von sechs Werken in Ihrer Landeskirche und haben ihnen Projekte zusammengestellt. Sie verdeutlichen, beispielhaft, in welch unterschiedlicher Weise wir für Menschen da sind: Wir unterstützen Projekte gegen die Ausbreitung von Aids/HIV in Afrika, fördern Menschen in China oder helfen Menschen in Niedersachsen in Not.
Wir freuen uns, dass Sie sich trotz des Trubels um Ihren Ehrentag Zeit zum Lesen unserer Informationen nehmen und wünschen Ihnen, dass Ihr Hochzeitstag der glücklichste Tag in Ihrem Leben wird.

Ihre


Sechs Werke in Ihrer Kirche


Wofür Sie spenden und sammeln können
Jeder dieser Vorschläge ist ein Beispiel der Projekte der beteiligten Werke.

… damit Hände sehen lernen
Boyet Damo wurde 1996 auf der Insel Mindanao, Philippinen, blind geboren. Seinen Vater hat er nie kennen gelernt. Seine Mutter ließ ihn im Stich, als sie merkte, dass er blind ist. Die Großeltern waren hilflos. So kam Boyet mit 8 Jahren in die Blindenschule der Hildesheimer Blindenmission in Davao, völlig vernachlässigt und in seiner Entwicklung weit zurück.
Kaum in der Schule machte Boyet eine faszinierende Entwicklung: Er lernte sprechen, wurde gesellig und kann sogar Rad fahren. Die Mitschüler/innen und Lehrer/innen sind für ihn heute seine Familie. Die Schule ist sein Zuhause. Denn hier erfährt er Liebe und Zuwendung.
Helfen Sie mit, dass viele Kinder wie Boyet berechtigte Hoffnung auf ein Leben in Würde und Selbstständigkeit bekommen! Danke!

Hildesheimer Blindenmission e.V.
Spendenkonto: 47111, Stichwort: Trauspende
BLZ 259 501 30 Sparkasse Hildesheim

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es bei: www.h-bm.org


Glaube und Bildung
Der Pausenhof der lutherischen Schule in Ivoti, Brasilien. Seit vielen Jahren zahlt unser Verein für sechs junge Leute das Schulgeld von 500,- Euro pro Jahr und Person, das sie nicht selbst aufbringen können. Glaube und Bildung standen schon immer in enger Verbindung: Der Glaube führt zur Bildung; die Bildung bedarf des Glaubens, wenn sie förderlich sein soll. Darum setzt sich der Martin Luther-Bund für eine gute Ausbildung junger Christen ein. Von ihren Fähigkeiten erhoffen wir uns viele gute Impulse für ihre Kirchengemeinden und für ihr großes Land.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dabei helfen.

Martin-Luther-Bund Hannover
Spendenkonto: 616044
BLZ 520 604 10 EKK Kassel

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es bei: www.martin-luther-bund.de


Hoffnung und ein Zuhause
Viele Flüchtlinge aus Angola leben in Portugal. Besonders Kinder und Jugendliche leiden Not. In "A Mulemba", ("ein Ort an dem sich Menschen treffen") wird ihnen geholfen. Dort arbeitet die einzige schwarze Pfarrerin des Landes, Idalina Sitanela. Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt ihre Arbeit:
• Die Menschen werden in "A Mulemba"betreut. Sie müssen die Schrecken des Bürgerkrieges aufarbeiten. Das geschieht mit Fachkräften.
• Die Familien erhalten eine Aufenthaltserlaubnis, erst dann dürfen ihre Kinder die Schule besuchen.
• Die Jugendlichen werden in eine Berufsausbildung vermittelt. Wichtig sind die handwerklichen Berufe: eine Voraussetzung, um nach Angola zurückkehren zu können.
Mit diesem Zuhause in Algés wächst die Hoffnung bei den Jugendlichen. So wird ein Fundament für die Hoffnung gebaut!

Gustav-Adolf-Werk e.V.
Hauptgruppen in Hannover, Osnabrück und Ostfriesland
Spendenkonto: 600555
BLZ 520 604 10 EKK Kassel

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es bei: www.gustav-adolf-werk.de


Genug zum Leben
"Gott meint es zurzeit gut mit uns", finden Hagaia und Halgete Aiono "Wir essen dreimal am Tag." Fast immer Kurkufa, das Nationalgericht der Konso (die Konso leben im Südwesten Äthiopiens). "Vor ein paar Jahren, als wir Dürre hatten, konnten wir nur einmal am Tag essen", erinnert sich Halgete. "Wir waren zu schwach uns zu bewegen, zu schwach sogar zum Denken." Lebensmittelhilfen der Mekane Yesus Kirche bewahrten sie vor dem Verhungern. Nun sehen sie zum ersten Mal eine Perspektive, ihre Familie dauerhaft selbst ernähren zu können. "Durch die Bewässerung haben wir nun zwei Ernten im Jahr. Wir beginnen, Teile der Ernte zu verkaufen", sagt Halgete. Das von "Brot für die Welt" finanzierte Projekt half mit Spaten, Hacken und vor allem mit technischem Wissen.
Brot für die Welt fördert Projekte in Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika.

Brot für die Welt
Spendenkonto: 620
BLZ 520 604 10 EKK Kassel

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es bei: www.brot-fuer-die-welt.de/hannovers


Mirjam – Ein Netzwerk für das Leben
Frau Müller* setzt sich mit Netzwerk Mirjam in Verbindung. Sie ist im 7. Monat schwanger und weiß nicht mehr weiter. Zu Hause muss sie die Schwangerschaft verheimlichen. Sie kann im Birkenhof wohnen, einer Einrichtung für schwangere Frauen und Mütter. Dort findet sie auch nach der Geburt ihres Kindes Unterstützung.
Das kirchlich-diakonische Angebot unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Margot Käßmann hilft schwangeren Frauen und Mädchen in Notlagen niedrig schwellig und unbürokratisch. Die Angebote reichen vom kostenlosen 24-Stunden-Notruf für Schwangere, Beratung, Unterkünften für Schwangere und ihre Familien über medizinische Versorgung, Adoptionsberatung und -vermittlung bis hin zu einem Babykörbchen.
Ihre Spende unterstützt diese wichtige Arbeit!
* Name geändert

Die Diakonie in Niedersachsen unterstützt das Netzwerk Mirjam
Kontakt: Diakonisches Werk Braunschweig
Spendenkonto: 62 52 72, Stichwort „Mirjam-Taufe“
BLZ 520 604 10, EKK Kassel
www.diakonie-braunschweig.de; www.diakonie-niedersachsen.de

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es bei: www.netzwerk-mirjam.de

Lebensmut durch Liebe
"Als ich Neo das erste Mal zusammengekauert und ausgemergelt im Bett liegen sah, war ich entsetzt", erzählt Onalenna, Krankenschwester am Bamalete Lutheran Hospital in Botswana: "Früher war sie ein frohes, aufgewecktes Mädchen." Neo hat Aids. Doch inzwischen geht es ihr besser. Liebevoll gepflegt erlebt sie, wie die Medikamente den Virus in ihrem Körper bekämpfen. Ihre Spende hilft, Menschen wie Neo zu behandeln. Dank der Begleitung durch das Bamalete Hospital kann sie trotz ihrer Krankheit wieder lachen und mit ihrer kleinen Tochter Lebogang spielen.
Schenken Sie Freude! Danke.

Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM)
Spendenkonto 91 91 91 Stichwort: "Neo"
BLZ 257 500 01 Sparkasse Celle

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es bei: www.spenden-fuer-mission.de




www.hemdbg.de © 21.05.2012